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Belletristik


Auftakt an der Röslau

Aus: Kiesel rot-weiß


Als ich mein Fahrrad in den roten Diesel-Triebwagen hineinschob und die beiden Satteltaschen im Gepäcknetz verstaute, sah sie von ihrer Lektüre auf. „Elegie von Marienbad“ stand auf dem Einband des schmalen Bändchens, von Johann Wolfgang von Goethe. Nach ihren weißen Haaren und dem runzligen Gesicht zu urteilen, musste sie die Achtzig schon längst überschritten haben. Aber ihre Augen, die aufrechte Haltung ihres Körpers und ihre durchaus modisch zu nennende Kleidung ließen sie deutlich jünger erscheinen.

 


Sie legte das Büchlein auf ihren Schoß und betrachtete mich mit aufmerksamen Blicken. Ich nickte ihr zu, sie erwiderte mein Lächeln und meinte: „Na junger Mann, wo soll’s denn hingehen?“

 

 


„Erst mit dem Zug nach Schirnding und dann mit dem Fahrrad immer weiter nach Osten.“

 

 


„An der Eger entlang?“

 

 


„Ja genau. Cheb, Karlovy vary, Kadaň, all diese entzückenden Städtchen. Oder Loket, wie es mitsamt seiner trutzigen Burg mitten im Ellenbogen über dem Fluss thront. Und das Beste dabei sind die Hänge an den Ufern. Obst und Wein und Saazer Hopfen – eine echte Schlemmertour!“

 

 


„Es freut mich, dass Sie so schwärmen von meiner Eger. Wissen Sie, als Kind hab‘ ich manchmal stundenlang an ihrem Wasser gespielt, damals in Falkenau . Meine Familie hatte dort eine Mühle, mindestens seit 1523. Und auch nachdem wir ausgewiesen worden waren, konnt‘ ich den Fluss eigentlich nie richtig verlassen. Fast jedes Jahr war ich zu Besuch in der alten Heimat. Selbst als die Genossen den eisernen Vorhang zugezogen hatten und in Prag statt Frühling eisiger Winter herrschte. Hab mir manches Mal in Schirnding die Beine in den Bauch gestanden. Beim endlosen Warten auf die Kontrolle und eingezwängt in einen dieser hoffnungslos überfüllten Züge. Aber das ist ja nun Gott sei Dank vorbei.“

 

 


„Und heute sind Sie auch unterwegs nach Sokolov?“

 

 


„Nein, nein. Diesmal fahr ich bis nach Karlsbad. Mit seinem Hauch von Donaumonarchie ein wunderbares Fleckchen für alte Schachteln wie mich. Und inzwischen wieder beinahe genauso weltoffen wie einst. Bevor sie die Menschen und Völker gegeneinander aufgehetzt haben, diese braunen und roten Despoten.“

 

Voller Enthusiasmus erzählte sie mir von ihrer Jugend, von den Jahren des Krieges und der Vertreibung. Und von ihren unzähligen Reisen nach Böhmen. So nannte sie es – genauso beharrlich, wie sie die alten deutschen Namen der dortigen Ortschaften verwendete.

 


Die Unterhaltung mit ihr war derart kurzweilig, dass ich um ein Haar den Ausstieg verpasst hätte. Das Rad mit der einen Hand führend und die Satteltaschen in der anderen trat ich in letzter Sekunde hinaus auf den Bahnsteig in Schirnding. Von Überfüllung konnte dort keine Rede sein. Ganze fünf Leute verließen den Zug und drei oder vier stiegen ein. Und der Bahnhof selbst erinnerte nicht im Geringsten daran, dass hier früher einmal der legendäre Západni-Express gehalten hatte, der die tschechische Hauptstadt mit Frankfurt am Main verband und sogar einen Kurswagen nach Paris mit sich führte. Verrostete Schienen, überwucherte Gleise und das lieblose Ambiente genormter Fertigteile bildeten einen wenig reizvollen Kontrast zu dem modernen Schienenbus, der mich hier ausgespuckt hatte. Dazu hing über dem Ganzen eine trübe Dunstglocke, die dem Beginn meiner großen Tour Einiges von ihrem Zauber zu nehmen drohte.

 

 

Parallel zum Bahndamm fuhr ich ein kleines Stückchen nordwärts, bis ich die Brücke über die Röslau erreichte. Direkt daneben gönnte ich mir meine erste Rast. Die bisherige Fahrtstrecke von vielleicht fünfhundert Metern war zwar nur bedingt geeignet, schon jetzt eine Pause zu rechtfertigen. Aber die Stelle erschien mir einfach zu einladend, um achtlos an ihr vorüberzuradeln. Neben einer steinernen Quellnymphe, die das Flüsschen mit ihrem Krug zu speisen schien, stand eine hübsche Holzhütte. Unter dem nach allen Seiten offenem Walmdach lud eine Sitzbank, bequemer als der beste Ledersattel, zum Verweilen ein, und das Plätschern des Wassers sorgte derweil für eine dezente Tafelmusik. Welten lagen zwischen dem idyllischen Plätzchen und der Europastraße 48, auf der nur einen halben Kilometer entfernt eine unaufhörliche Lawine aus Blech an dem Marktflecken vorbeidonnerte.

 

 


Ich packte die Semmeln aus, die ich auf dem Weg zum Bahnhof gekauft hatte, dazu eine dicke Scheibe Sülze, ein halbes Pfund Tomaten, ein paar selbst geerntete Pflaumen und – zur Einstimmung auf die tschechische Braukunst – ein gut gekühltes fränkisches Bier. Als Nachtisch gönnte ich mir schließlich einen Nürnberger Lebkuchen, dem ich auf dem dortigen Hauptmarkt ungeachtet der unweihnachtlichen Jahreszeit nicht hatte widerstehen können.

 

 


Nach der Mahlzeit faltete ich die Landkarte auseinander und studierte meine Fahrtroute. Während ich mit dem Finger den immer größer werdenden Flüssen folgte, fiel plötzlich ein Sonnenstrahl zaghaft auf das Papier. Ich schaute nach oben und sah, wie sich die grauen Schleier mit atemberaubender Geschwindigkeit auflösten – gerade so, als würde ein Magier ein seidenes Tuch vom Himmel wegziehen. Ich drehte den Kopf zur Seite und beobachtete voller Verblüffung, dass sogar die schöne Wasserträgerin für Bruchteile von Sekunden aus ihrer Versteinerung erwachte und mir verstohlen zuzwinkerte.

 

 


Dann führte mich eine kurze Schleife zum hübschen, aber unspektakulären Ortszentrum mit seiner neoromanischen Kirche, ehe ich zurückfuhr und dem Rathsamer Weg in Richtung Tschechische Republik folgte. 

 

 


„Grüß Gott“, rief ich einem grauhaarigen Mann zu, der gerade dabei war, seinen Gartenzaun zu reparieren. „Wie weit ist es von hier bis Rathsam?“

 

 


„Sibzich Johr“, antwortete er, weshalb ich vermutete, dass er meine Frage nicht verstanden hätte. Also wiederholte ich sie und er sagte ein zweites Mal: „Sibzich Johr.“ Diesmal fügte er jedoch in einer mir vertrauteren Sprache hinzu: „Vor siebzig Jahren haben sie den Ort dem Erdboden gleichgemacht. Weil er nur zweihundert Meter von jenem blutigen Strich entfernt lag, den die Herren Stalin und Roosevelt quer durch Europa gezogen hatten. Und bedauerlicherweise befand sich Rathsam auf der falschen Seite. Da ist von dem Dorf kein einziger Stein mehr übriggeblieben – hundert Menschen und sechzehn Häuser, die es nach dem Willen der damaligen Machthaber nie gegeben haben sollte.“

 

 


„Wie? Einfach wegradiert?“

 

 


„W wie weg. Aber wenn Sie sich für so was interessieren: Vom doppelt so großen Markhausen ist wenigstens noch ein Teil der Burgruine übriggeblieben. Ja, diese Grenze war nicht immer so beschaulich wie heute. Einen Onkel von mir hat sie sogar das Leben gekostet. Zollassistent war er und wurde im Sommer Einundfünfzig bei Hohenberg erschossen. Von tschechischer Seite aus. An der Straße nach Selb erinnert bis heute ein kleines Denkmal daran, gleich bei der Pfeiffermühle.“

 

 


Außerhalb des Ortes erwartete mich zu meiner Überraschung ein angenehmes Kontrastprogramm zu diesen schaurigen Relikten aus den Zeiten des Kalten Krieges. Große Skulpturen säumten die Promenade, erst ein unbequemer, aber optisch ansprechender Fünfsitzer aus hellen Granitquadern. Wenig später, auf einer kleinen Anhöhe, eine Plastik mit einem Zitat Mahatma Ghandis. Wie ein Schlagbaum balancierte ein steinerner Riegel auf seiner Unterlage und schien die Worte des großen Pazifisten förmlich zu unterstreichen: „Keine Staatsgrenzen können uns hindern, unseren Dienst auf die Nachbarn auszudehnen. Diese Grenzen hat nicht Gott gezogen.“

 

 


Dort war es, wo ich auf ein junges Paar stieß, das mit zwei Mädchen im Grundschulalter unterwegs war. Drei Fahrräder hatten sie an das Kunstwerk gelehnt, das vierte lag daneben quer auf dem Bankett. Die Frau hielt eines der beiden Kinder im Arm und redete beruhigend auf es ein. Die Kleine schluchzte und hatte eine frische Schürfwunde am Knie, aus der das Blut in einem schmalen Rinnsal nach unten sickerte. Da die Mutter tschechisch mit ihrem Töchterchen sprach, suchte ich in seinem Gedächtnis nach den passenden Vokabeln und radebrechte: „Dobrý den. Chceš Náplast?“

 

 


Die Frau blickte zu mir auf und antwortete in akzentfreiem Deutsch: „Ja, das wär‘ sehr freundlich. Ein Pflaster wirkt meistens Wunder.“

 

 


Ich kramte ein Stück Hansaplast aus meiner Lenkertasche und reichte es ihr. Sie platzierte den Streifen auf dem lädierten Bein und die Wehklagen ließen schlagartig nach. Und als ich dem Pechvögelchen noch ein zweites Pflaster spendierte, auf das ich mit Kugelschreiber ein Fahrrad, ein Strichmännchen und eine Sonne zeichnete, war die Welt wieder vollständig in Ordnung. Ich wechselte mit den Eltern noch ein paar Worte zum Woher und Wohin und spendierte ihrem Nachwuchs meine beiden restlichen Pflaumen. Dann wünschten wir uns gegenseitig eine gute Fahrt und setzten unsere Wege nach Osten und nach Westen fort.

 

 

Kurz darauf erreichte ich ein sumpfiges Waldgelände, in dem ich unwillkürlich wieder an die Flüchtlinge und Schmuggler von einst denken musste. Direkt an der Grenze stand ein hoher Obelisk aus Granit, in den ringsum kleine Reliefs eingelassen waren. Staunend besah ich mir die gelungenen Miniaturen darauf. Deutsche und tschechische Kinder hatten sie aus rötlichem Sandstein herausmodelliert und ich fand, dass sie endlich das miteinander verbanden, was Zäune und Minen, Schilder und Wachtposten viel zu lange getrennt hatten. 

 

 


Bei der Weiterfahrt brachte mich ein langgezogener Bogen über das offene Feld zur Talsperre Skalka, in der die Eger vor den dreihundert Kilometern bis zu ihrer Mündung in die Elbe noch einmal Atem holt. Und die Ohře auf ihrem Weg zur Labe. Diesem Wasser wollte ich von nun an folgen. Vorbei an den weißen Kolonnaden von Karlovy Vary, der Schande von Terezin und dem Stadtplatz, dem riesigen, von Litoměřice. Solange, bis es bei Schmilka – inmitten der Zauberwelt der böhmisch-sächsischen Schweiz – wieder nach Deutschland zurückkehren würde.

 

  • Beste Noten für Schiller und Goethe. In: Schneider, Marion (Hrsg.): „Thüringische Einladung". Größenwahn-Verlag. Frankfurt a. M., 2018 (ISBN 978-3-95771-216-5)
  • Tiefer als blau. In Mathies, Susanne (Hrsg.): „In der Tiefe". Litac-Verlag. Zürich 2018 (ISBN 978-3-9524849-1-3)
  • Volksweisheiten. In: DER DACKEL | BLÄTTER FÜR ASPHALTLITERATUR, Heft Nr. 2. Edition Samisdat. Wien, 2017 (ISSN 2415-1262)
  • Donau, Inn und Rio de la Plata. In: Frimberger, Alexander und Wandtner, Lothar (Hrsg.): „DoudnSuppn (Leichenschmaus) - Kriminalkurzgeschichten aus dem Bayerischen Wald". HePeLo-Verlag. Riedlhütte, 2017 (ISBN 978-3-943926-16-3)
  • Schallschutzwand und Schweigemauer. In: Autorengruppe Schreibsand: „Wenn Wände reden könnten - Geschichten aus Franken". Iatros-Verlag. Sonnefeld, 2017 (ISBN 978-3-86963-222-3)
  • Dämmerung. (Hrsg., zusammen mit Autenrieth, Norbert). Verlag Königshausen & Neumann. Würzburg, 2017 (ISBN 978-3-8260-6270-4)
  • Kalinka Jackson. In: Dunst, Verena und Reumann, Christian (Hrsg.): „Menschlichkeit zuerst“. Forum Gewaltfreies Burgenland. Eisenstadt, 2016
  • Immer größere Lügen. In: "DER DACKEL | BLÄTTER FÜR ASPHALTLITERATUR", Heft Nr. 1. Edition Samisdat. Wien, 2016 (ISSN 2415-1262)
  • Frühlingswald. Auf: zugetextet.comFeuilleton für Poesie-Sprache-Streit-Kultur

 

 

Kriegsgräber in Mostar

  • Regen, eiskalt. In: Wandtner, Lothar und Frimberger, Alexander (Hrsg.): „Boandlkramer - und andere Kriminalgeschichten aus dem Bayerischen Wald“. edition golbet. Schönberg, 2015 (ISBN: 978-3-94392610-1)
  • Kleines Lexikon der Zugvögel. In: Associação dos amigos da leitura e do filme no Algarve: „Zugvögel”. edition ALFA. Portimao, 2013 (ISBN 978-989-95665-6-9)
  • Sommerradio. In: Alers, Kirsten, et al. (Hrsg.): „Planet Kassel“. Verlag Wortwechsel. Kaufungen, 2012 (ISBN 978-3-935663-25-0)
  • Wetterfühlig in Franken. In: Conrad, Wilfried, und Autenrieth, Norbert (Hrsg.): „Fließen – Erzählungen aus Franken“. Verlag Königshausen & Neumann. Würzburg, 2012 (ISBN 978-3-8260-4922-4)
  • Drache und Prinzessin. In: Associação dos amigos da leitura e do filme no Algarve: „Wandel”. edition ALFA. Portimao, 2011 (ISBN 978-989-95665-2-1)
  • Rampenschlag. Oder: Der Jäger fehlt. In: 42er Autoren e.V. (Hrsg.): „der zweiundvierziger“, Einmalige Printausgabe 2011
  • An S.D. Hans-Adam II., Fürst von und zu Liechtenstein. In: Dunst, Verena und Reumann, Christian (Hrsg.): „Briefe gegen Gewalt“. Forum Gewaltfreies Burgenland. Eisenstadt, 2010
  • Abflug nach B 612. In: Alers, Kirsten, et al. (Hrsg.): „Klartext. Nordhessische Gegenwartsliteratur“. Verlag Wortwechsel. Kaufungen 2010 (ISBN 978-3-935663-24-3)
  • Der Weihnachtsengel. In: Dunst, Verena und Reumann, Christian (Hrsg.): „Fabelhaft gegen Gewalt“. Forum Gewaltfreies Burgenland. Eisenstadt, 2009
  • Augustinergässchen. Bei: „Stadtinszenierung Esslingen“ am 18. und 19.09.2009. Veranstaltet durch das Kulturreferat der Stadt Esslingen und die Württembergische Landesbühne Esslingen (vertont von Jochen Feucht)
  • Mostrich für Robinson. In: Oswald, Susanne (Hrsg.): „Liebe, Mord und reichlich Senf!“. Sie-ben Verlag. Fischbachtal, 2009 (ISBN 978-3-940235-78-7)
  • Müllergasse. In: „Autorenkalender 2009“. Uschtrin-Verlag. München, 2008 (ISBN 978-3-932522-12-3) 

Sachtexte

  • Groschengrab Europa. In: „Sprachnachrichten" (ISSN 1868-8748, Nr. 80 [IV/2018], S. 31). PDF-Datei zum Herunterladen
  • Ein ungewöhnlicher Jurist. Vor 100 Jahren starb Karl Emil von Goldmann. (Zuarbeit für den Heuberger Boten)
  • Drei Inseln - drei Welten. Mit dem Nordwestdeutschen Forstverein in Indonesien. In: "Holzzentralblatt" (ISSN 0018-3792, 142. Jahrgang, Nr. 28 vom 15.07.2016, S. 724) PDF-Datei zum Herunterladen
  • Carl Christoph von Lengefeld. In: Bücher-Wiki 
  • Ein fürstliches Weihnachtsgeschenk. In: „Rudolstädter Heimathefte“ (ISSN 0485-5884, 57. Jahrgang, 2011, Heft 1/2, S. 38 - 40)
  • Deutscher Kaiser und Muslim? Über die Beziehungen Friedrichs II. von Hohenstaufen zum Islam. BoD. Norderstedt, 2006 u. 2019 (ISBN:978-3-7494-0631-9; bis zur 3. Auflage 978-3-8334-6821-6); mehr unter
    muslim-markt.de/interview/2007/goldmann.htm
  • Zur Lage des deutschen Waldes. In: "BDF AKTUELL" (ISSN 09 45-65 38, Nr. 2/2003, S. 6)
  • Der grüne Garten Allahs – Bäume und Wald im maurischen Spanien. In: „Forst und Holz“ (ISSN 0932-9315, Nr. 23-24/2003, S. 713 - 716)
  •  Tunesien - Land der Oasenförster. In: „AFZ - Der Wald” (Nr. 20/2001, S. 1058)
  • Grüne Inseln am Ufer der Wüste - Wald-Nationalparke in Tunesien. In: „Nationalpark” (ISSN 0342-9806, Nr. 20/2001, S. 1058)
  • Das Fatimiden-Kalifat - Wiege der Forstwirtschaft in Ägypten. In: „AFZ - Der Wald” (ISSN 0936-1294, Nr. 2/2001, S. 74 - 75)
  • Weltstadt für drei Tage. Das Tanz- und Folkfest Rudolstadt. In: „Perpedes” (Nr. 2/1997, S. 13)
  • Der Etikettenschwindel des sanften Tourismus. In: „DJH” (Nr. 2/1996, S. 14 - 17) und „Perpedes” (Nr. 4/1996, S. 15 - 17 und 1/1997, S. 9 - 10)
  • Eine Reise durch die Thüringer Eisenbahnprovinz. In: „Freies Wort“ (Februar 1996)
  • Partner für die Umwelt - Naturparke und Forstverwaltungen. In: „Naturschutz- und Natur-parke” (Nr. 157, 2/1995) und „Forst und Holz” (ISSN 0932-9315, Nr. 23/1995, S. 753 - 754)
  • Flamingos, Büffel und ein ganz besonderer See – Der Ichkeul-Nationalpark in Nordafrika. In: „Heimat Thüringen” (ISSN 0946-4697, Nr. 2/1994, S. 40 - 41)
  • Nationalparke in Deutschland - Nationale Verpflichtung oder Homelands für die Natur? In: „Nationalpark” (ISSN 0342-9806, Nr. 84, 3/1994)
  • Kein Plädoyer für Kröten - Von der Naturschützelei zur ökologischen Gesellschaft. In: „Nationalpark” (ISSN 0342-9806, Nr. 66, 1/1990, S. 28 - 31)
  • Geschäft mit dem Waldsterben. In: "Natur & Umwelt" (Ausgabe Hessen, Nr. 4/1984)
  • Giftiger als Zyankali. In: "Der neue hessische Landbote" (ISSN 0172-6633, Nr. 1/1981)