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Mordserie in Wald?


Fränkische Autoren auf Verbrecherjagd am Altmühlsee


Fremde sind im Gunzenhausener Stadtteil Wald ein vertrauter Anblick und gern gesehen – denn schließlich lebt der Ort zu einem guten Teil vom Tourismus. Die Damen und Herren, die am letzten Aprilwochenende zwischen dem Seeufer und dem Friedhof unterwegs waren, schmiedeten allerdings ziemlich finstere Pläne. Bei dem kleinen Grüppchen handelte es sich um Mitglieder und Gäste des AutorenVerbandes Franken, die hier ihre kriminellen Energien austoben und aufladen wollten. Denn der Verband hatte zu einem Krimi-Schreibseminar geladen, bei dem von den unterschiedlichen Todesarten bis hin zu modernen Verhörtechniken alle Facetten des Genres abgehandelt und – sofern die Überlebenschancen gut waren – auch praktisch erprobt wurden.


Geleitet wurde der Workshop von Jacqueline Reese, die sich vor allem mit ihren Romanen um den Kulmbacher Hauptkommissar Fritz Lux einen Namen gemacht hat, und vom Ansbacher Dramaturgen und Theaterpädagogen Michael Schmidt. Alle gemeinsam bemühten sich, die spezifische Atmosphäre des Dorfes in sich aufzunehmen und literarisch zu verarbeiten. Stoff gab es schließlich genug: Nicht nur das Alte und Neue Schloss mit ihrer schillernden Geschichte und dem stolzen Falken im Wappen, sondern auch die Kirche im Markgrafenstil (nicht zu vergessen die Gruft mit den Särgen der gräflichen Familie), der Dorfladen und das noch auf seine Auferstehung wartende Bader-Haus. Die Hintergrundinformationen zu all dem lieferten auf sehr kurzweilige Art und Weise Marion Schwarz, Kathrin Schuster und Vera Held vom Heimatverein Wald-Streudorf.


Ein Erlebnis der besonderen Art erwartete die Ermittler in der alten Schmiede. Hier konnten sie live mitverfolgen, wie sich unter den Händen von Jürgen Rosinski glühender Stahl zu einer feinen Damaszener Klinge formte. Und natürlich waren auch Feuer und Hammerschläge durchaus dazu angetan, die Phantasie der Schriftsteller zu beflügeln. Begleitet wurde die Gruppe übrigens von einem Rottweiler, der ungeachtet seines menschfreundlichen Naturells eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Hund von Baskerville nicht verleugnen konnte.


Ihr Hauptquartier hatte die „Soko Wald“ im Gasthof „Zum Hirschen“ aufgeschlagen. Mit seinen dicken Mauern und dem Kellergewölbe aus der Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg ein durchaus passender Ort. Und genau dort wird die Geschichte ihre Fortsetzung finden: Denn bei dem historischen Gasthaus handelt es sich auch um einen der Schauplätze von Jacqueline Reeses nächstem Kriminalroman, der noch in Bearbeitung ist und den Auftakt zu einer neuen Frankenkrimireihe um Ansbach und die fränkische Seenlandschaft bilden wird. Wie bereits in ihren Kulmbacher Regionalkrimis wird es dabei an Lokalkolorit nicht fehlen, werden die Liebe und Begeisterung der Autorin für Franken in ihr neues Werk mit einfließen. 


Windsheimer Zeitung, 06.04.2019


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Hedwig-Pfeiffer-Haus, Weimar, 2014

 

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Marie-Therese Gymnasium Erlangen, 2015 (Foto: Fotografschaft Erlangen)

  

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Krimiseminar am Altmühlsee 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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